Verabschiedung der Mesnerin Rosa Reber

„Der am Freitag im Pfarrheim St. Josef. Er galt der früheren Mesnerin Rosa Reber. Pfarrer Norbert Große war in Begleitung der Mitglieder des Pfarrgemeinderates mit Sprecherin Hermi Brauner, sowie stellvertretende Kirchenpflegerin Dagmar Beuthner gekommen, um Rosa Reber zu ehren und zu danken. 

Hermi Brauner hatte in ihrer herzlichen und sehr persönlichen gehaltenen Laudatio das über 23-jährige Engagement von Rosa Reber im Pfarrgemeinderat gelobt. Auf sie war stets Verlass. Wenn auch die Arbeit manchmal stressig war, ein bisschen gesunder Humor war von Rosa immer dabei. Hermi Brauner erinnerte, dass sie durch Rosa Reber in die Gemeinschaft des Kirchenchores eintrat und von ihr größte Unterstützung erfahren durfte. Das seit 2002 aus fünf Frauen bestehende „Blumenschmuckteam“ in der Pfarrkirche hatte mit Rosa Reber eine feste Stütze.Sie wusste, wie alles platziert werden musste, damit es auch Pfarrer Große gefällt.

Erfreut hatte der Kirchenchor mit dem Lied „Bleib, wo ich auch bin“ von Kutzer, Text Helmut Zöpfl. „Sie haben ihre Aufgabe mit Hingabe, Liebe und Opfer in den Dienst der Kirche gestellt“, dankte Pfarrer Norbert Große der scheidenden Mesnerin, die am 1. Juli l976 mit ihrer Mutter Maria Barth den Dienst unter Pfarrer Josef Most übernahm. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie im vergangenen Jahr diesen Dienst, den sie nach dem Tode ihrer Mutter im Jahre 2005 alleine ausübte, aufgeben. Pfarrer Große sprach von einer schönen und harmonischen Zeit mit Mesner Rosa seit seinem Hiersein in Floß im Jahre 2002. Bei aller Arbeit hatte auch der Humor noch Platz. Der Glaube an Gott sei für die lebensfrohe Mesnerin Lebens- und Hoffnungsquelle gewesen. Diese Quelle möge sie weiter begleiten und behüten, wünschte Pfarrer Große. Im Auftrag von Bischof Gerhard Ludwig überreichte er der verdienten und treuen Mesnerin eine Ehren- und Dankurkunde mit einem herzlichen Vergelt’s Gott mit den besten Wünschen für eine gute Gesundheit. Dagmar Beuthner durfte Rosa Reber die Ehrennadel für über 30-jährigen kirchlichen Dienst im Namen der Diözese anheften.

Das Dankeschön für die nahezu 50-jährige Treue im Kirchenchor drückte der Chor mit den „Irischen Segenswünschen“ aus. Chorleiter Hans Fröhlich schloss sich gerne den Dankes- und Glückwünschen für die Chorgemeinschaft an. Er schloss sich dem Wort von Pfarrer Große an. Musik und Gesang seien in ihren Leben feste Bestandteile.

Das drückte sich auch als aktive Musikerin bei der Volksmusikgruppe, der heutigen Owi-Musi, des Oberpfälzer Waldvereins, Zweigverein Floß und Umgebung, aus. Immerhin war sie über 40 Jahre mit Begeisterung und Freude dabei. Nicht zu vergessen der „Flosser Dreigesang“, den sie mit ihren Töchtern Brigitte und Claudia zu einer gern gehörten Gesangsgruppe aufbaute. So war Rosa Reber auch eine aktiv Mitwirkende im kulturellen Leben des Marktes und im kirchlichen Dienst.Zuletzt erfüllte Chorleiter Hans Fröhlich gerne den Wunsch von Rosa Reber. Der Frauenchor sang das „Ave Glöcklein – Mutter im Himmelreich“ von F.X. Engelhard. Tochter Brigitte übernahm wieder die Solopartie im Sopran. Ein Abend an dem Rosa Reber, aber auch viele Teilnehmer, Freudentränen nicht verbergen konnte und für alles von ganzem Herzen Dank sagte.

Text und Bild von Fred Lehner

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