Flosser Sternsinger spendeten Segen in Markt und Land

Die Flosser Sternsinger bei ihrer Aktion.

Im Neujahrsgottesdienst, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, zur Aussendung der Sternsinger sprach Pfarrer Max Früchtl von einem überaus erfreulichen Zeichen, wertvollen Dienst und Beitrag zur Gemeinschaft unter den Christen beider Konfessionen. Immerhin waren es 27 Kinder und Jugendliche der beiden christlichen Kirchen, die sich bereitfanden, diesen Dienst unter dem Motto: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ zu leisten.

Erfreulich, dass sich auch in diesem Jahr viele Begleiterinnen und Begleiter an der Aktion zur Betreuung der Sternsinger mit engagierten und von Haus zu Haus im Markt und in Teilen des Flosser Landes mitgingen. Sie alle waren mit Freude bei ihrer Aufgabe. Ihre Lieder und Gedichtverse wurden mit großer Dankbarkeit aufgenommen. An den Türen der Häuser und Wohnungen wurde der Aufkleber „20 CBM 26“ – Christus-mansionem-benedicat – Christus segne dieses Haus- angebracht. Nach ihrem Spruch:“ Christus segne dieses Haus und alle, die gehen ein und aus. Die Liebe sei mächtig, der Hass sei verbannt, das wünschen die Weisen aus dem Morgenland“ wurden die Sternsinger mit ihren in schmucken Gewändern mit einer Geldspende und süßen Sachen beschenkt und verabschiedet. Schade, dass in diesem Jahr nicht alle Ortsteile des Flosser Landes betreut werden konnten. Dazu bräuchte es noch mehr Kinder.

Im Gasthaus „Weißes Rössl“ – das Pfarrheim St. Josef ist durch den Kindergarten belegt – hatte Pfarrer Früchtl am Sonntag, 4. Januar alle Sternsinger zu einer Abschlussfeier eingeladen, nachdem an diesem Tag die Aktion endete. Der krönende Abschluss war das Hochfest „Erscheinung des Herrn“, wo in der Pfarrkirche die Eucharistiefeier mit der musikalischen Gestaltung des Kirchenchores unter Leitung von Elisabeth König stattfand. Die Sternsinger und Ministranten traten alle mit ihren hübschen Gewändern auf. Am Ambo konnten Dreikönig-Päckchen mit Weihrauch, Kohle und Kreide zum Preis von einem Euro erworben werden. Der Erlös wird jungen Kirchen in Afrika zur Verfügung gestellt.

Schließlich erreichte die Sternsingeraktion in diesem Jahr einen Erlös in Höhe von 7 600 Euro, worüber Pfarrer, Kinder, Betreuer und Gläubige besonders erfreut und dankbar waren.

Artikel und Bild(er): Fred Lehner 

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