Ehrenamt eine Verpflichtung. Josef Rosner feierte 70. Geburtstag
Wenn ein Bürger davon reden kann, dass Ehrenamt für ihn Verpflichtung bedeutet, dann ist das hoch und dankbar anzuerkennen. Bei Josef Rosner (genannt Jos) ist dies der Fall.
Der waschechte Bürger, stammend aus der Nachbargemeinde Flossenbürg, hat seit seiner Verehelichung mit Rita Landgraf im geschichtsreichen Markt Floß seine feste zweite Heimat gefunden. Er fühlt sich auch als Flosser. Seine ehrenamtlichen Dienste leistet er in der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer. Über 18 Jahre war Rosner in der katholischen Kirchenverwaltung, davon 10 Jahr nach Anton Eismann Kirchenpfleger. Das Amt wurde im Jahre 2024 an Angelika Sellmeyer übertragen. Sein Einsatz galt der Erweiterung und Sanierung des Kindergartens St. Johannes Maria Vianney. Im Katholischen Männerverein ist er von Anfang an mit dabei. Seine Mitarbeit setzt er auf Rat und Tat um und ist eine wertvolle Stütze im Vereinsgeschehen.
Am 2. September 1956 in Flossenbürg geboren und aufgewachsen, erlernte er nach seiner Studienzeit im Weiden und an der TU München den Beruf als Diplomingenieur. Bis vor fünf Jahren stand er beruflich in Verantwortung. Mit Rita Landgraf aus Floß verehelichte sich der Jubilar vor 40 Jahren. Aus dem Lebensbund gingen zwei Söhne hervor. ist. Das persönliche Engagement seiner Frau im öffentlichen, kirchlichen und vor allem kommunalen Leben findet durch Jos Rosner eine starke Förderung und Unterstützung. Aufrecht und gradlinig ist seine politische Haltung, die er durch die Mitgliedschaft bei der Christlich Sozialen Union im Ortsverband Floß unter Beweis stellt. Jos Rosner ist ein leidenschaftlicher Kämpfer für den Erhalt und die Festigung der Demokratie.
Was dem Jubilar in hohem Maße auszeichnet ist seine beispielhafte Hilfsbereitschaft und seine christliche Nächstenliebe. In Gesellschaftskreisen ist Jos Rosner ein stets gern gesehener Freund und Kamerad. An seinem Jubeltag durfte er vielen Gratulanten die Hand drücken. Seine Sangesfreunde beim Männergesangverein Flossenbürg, dem er seit 45 Jahre die Treue hält und Notenwart ist, unter Leitung von Herbert Kraus, warteten mit einem freudigen Geburtstagsständchen auf.
Der ausdrückliche Wunsch des Jubilars, statt Geschenken für die Caritas-Station in Floß eine Spende zu gewähren, hatte einen durchschlagenden Erfolg. Am Ende waren es bei den Geschenken und der Spendenbox über 1 500 Euro, die für die soziale Einrichtung gespendet wurden. Mit riesiger Freude nahm der stellvertretende Leiter der Sozialstation, Andreas Wagmüller, den Spendenbetrag mit dem Hinweis entgegen, dass das Geld einem guten Zweck zugeführt wird.
Artikel und Bild(er): Fred Lehner