Mit Pater Leo Beck auf Reisen

PaterLeo Reise2025

Eine Flosser-Pilgergruppe machte sich unter der Reiseleitung von Rita Rosner, am Feiertag Maria Aufnahme in den Himmel, zu einer 3-tägigen Busreise bei bestem Sommerwetter auf, zu den Wirkungstätten des Heimatpriesters Pater Leo Beck.

Zuerst nach Mittelfranken in den Steigerwald, ins Kloster Schwarzenberg, wo Pater Leo bei den Franziskaner-Minoriten 1959 in den Orden eintrat. Im angegliederten Bildungshaus wurden die Zimmer bezogen. Zuvor wurde im Ort im „kleinen Frankfurt“, das Mittagessen eingenommen und die dort idyllisch gelegene Mariengrotte bei einer kleinen Wanderung besucht. Zur kleinen Andacht mit Glockengeläut, kamen Erinnerungen des Geistlichen, der auch dort mal eine Hochzeit zelebrierte, wo das Brautpaar mit einer Pferdekutsche vorfuhr. Abends wurde zum Feiertag im Kloster, in der Hauskapelle, der Gottesdienst gefeiert.
Am nächsten Tag führte die Fahrt in die Mainfrankenmetropole und in das Herz der Weinregion Frankens, nach Würzburg ins Franziskaner-Minoriten Kloster. Hier lebt der Heimatpriester und wurde dort bereits freudig von zwei seinen Mitbrüdern begrüßt. Ein kurzer Rundgang und die Besichtigung der Klosterkirche waren obligatorisch. Im Ratskeller in der Innenstadt wurde zu Mittag gegessen und fränkischer Wein genossen. Zu Fuß ging es weiter zur beeindruckendsten Sehenswürdigkeit der Stadt, zur Residenz und zur Hofkirche. Die Flosser staunten über den prachtvollen Sakralbau des Meisterarchitekten Balthasar Neumann von 1743, mit der mächtigen Ausstattung, die der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht ist. Auf der Rückfahrt wurde am Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria im Sand in Dettelbach teilgenommen. Eigens wurde die Pilgergruppe vom dortigen Pfarrer begrüßt und der Gottesdienst sogar live im Fernsehsender K-TV übertragen. Die von Pater Leo nach der Messe initiierte Prozession um den Gnadenaltar, mit dem wundertätigen Muttergottesbild und dem gesungenen Marienlied „Segne Du Maria“, beeindruckte die noch verbliebenen Gottesdienstbesucher. Ein gemütliches Beisammensein der Gruppe im Klosterkeller, bei gutem Wein, ließ den gelungenen und ereignisreichen Tag ausklingen.
Am letzten Tag der Reise führte eine kleine Stadtrundfahrt in Scheinfeld in die Stadtpfarrkirche Mariä-Himmelfahrt zum Sonntagsgottesdienst. Dort durfte unser Heimatpater ab 1970 als verantwortlicher Pfarrer wirken. Mit dem zelebrierenden Pfarrer aus Scheinfeld und Pater Leo, durfte die denkwürdige Hl. Messe gefeiert werden. Sichtlich voller Freude, konnte er nach dem Gottesdienst einige Gläubige aus seiner Wirkungszeit in Scheinfeld begrüßen, denen er damals die Hl. Sakramente spenden durfte. Mit Begeisterung und tiefen Erinnerungen von Scheinfeld, gab Pater Leo eine ausführliche Kirchenführung, wo auch einheimische Besucher aufmerksam zuhörten. Überzeugt war der Geistliche vom beeindruckenden Hochaltar in der Kirche, „der einer der schönsten sei, den er kenne“.
Nachmittags rundete vor der Abreise eine Führung der Klosterkirche und der Gnadenkapelle in Schwarzenberg den Tag ab.
Tief bewegt von den Eindrücken der 3 Tage, kam die Pilgergruppe abends in der Heimat wohlerhalten zurück. Die Reise wurde von Rita Rosner, mit Absprache von Pater Leo, mal wieder bestens organisiert und geleitet.
Pater Leo bleibt noch bis zum Ende der Flosser Kirwa in seinem Heimatort, bis er wieder nach Würzburg zurückkehrt. Aber bereits jetzt freuen sich die Gläubigen auf ein Wiedersehen in Floss, zu seinem 60-jährigen Priesterjubiläum, welches er am 29. Juni 2026 feiern darf.

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