Jahreskrippe in katholischer Pfarrkirche ein Blickfang

Ein kleiner künstlerischer Schatz verbirgt sich am Haupteingang der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer mit der aus dem Jahre 2015 stammenden Jahreskrippe, worauf Pfarrer Max Früchtl und die Gläubigen der Pfarrei besonders stolz sind.

Zu einem wahren Blickfang wurde die vor mehr als zehn Jahren errichtete Jahreskrippe in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Das hat sich in den Tagen und Wochen der Osterzeit erneut deutlich gezeigt.

Das vergangene Kirchenjahr 2025 wird in der Kirchengeschichte einen besonderen Platz einnehmen. Die Krippe konnte ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Ein Höhepunkt des Jahres, der auch bei Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer besondere Aufmerksam fand. Er hatte zu Beginn des Jahres die Krippe In Anwesenheit von Pfarrer Max Früchtl, den Eheleuten Loni und Helmut Weig und Birgit und Wolfgang Kraus, die sich während des ganzen Jahres um die Pflege und Unterhaltung kümmern, neue Ideen einbringen und sorgfältig mit diesem Kunstwerk umzugehen wissen, besucht. Der Bischof sparte nicht mit Lob und Anerkennung für diese Aufwertung des Gotteshauses. Er hatte auch umsetzbare Vorschläge zur Erweiterung der Krippe mit weiteren biblischen Szenen vorgeschlagen.

Die Jahreskrippe stammt aus der Idee des ehemaligen Flosser Pfarrers Thomas Richthammer. Er hatte noch vor seinem Weggang den Aufbau und die Installation der Krippe erleben dürfen und sprach von einem Jahrhundertwerk. Das Kunstwerk fertigte  Bildhauer Gerhard Schiener aus Ebnath an, der im Jahr 2023 überraschend verstarb

Die Ideen für die jeweilige Neugestaltung und Ergänzung der Krippe durch biblische Szenen gehen dem Betreuungsteam nicht aus. Aus der Werkstatt von Gerhard Schiener kommen immer wieder neue Figuren dazu. Sie sollen zur weiteren sichtbaren Aufwertung des kleinen Kunstwerks beitragen.

Eine besondere Zuneigung zur Krippe hat Pfarrer Max Früchtl gefunden. Er steht voll und ganz zu dieser sichtbaren Aufwertung der Pfarrkirche. Seiner Meinung muss die Krippe weiterwachsen. So gibt es noch einige biblische Szenen, die in der Krippe noch eingebaut werden können. Daher sind Spenden immer willkommen. Gerade diese Osterzeit hat wieder gezeigt, wie interessiert die Gläubigen, vor allem auch die Kinder und Jugendlichen für diesen künstlerischen Blickfang sind.

Artikel und Bild(er): Fred Lehner 

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